Ehrenfriedhof
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Ein Bild, das durch die aktuellen Ereignisse im Afghanistankrieg eine neugewonnene Aktualität besitzt.
Der Heidelberger Ehrenfriedhof, oberhalb des Bergfriedhofs in der Südstadt gelegen, ist Ruhestätte für über 500 Kriegstote aus den beiden Weltkriegen.
Der Ehrenfriedhof wurde von 1933 bis 1935 vom Reichsarbeitsdienst angelegt, da man eine Heldengedenkstätte für die toten Soldaten des ersten Weltkriegs schaffen wollte, welche für Aufmärsche und Zeremonien geeignet war. Vor der Errichtung des Ehrenfriedhofs waren die Toten auf der Fläche eines geplanten, teilweise umgesetzten und später verworfenen Zentralfriedhof im Neuenheimer Feld beerdigt.
Noch während des zweiten Weltkriegs wurden Grabstätten für die toten Soldaten der Wehrmacht geplant. Nach dem Ende der nationalsozialistischen Diktatur zogen sich die Planungen bis Anfang der 1950er Jahre fort.
Alljährlich am Volkstrauertag findet am Totenaltar, den im dritten Reich nationalsozialistische Symbole schmückten, eine umstrittene Gedenkveranstaltung statt.

